- Modell: Rose Pro CGF 3000
- Modelljahr: 2018
- Material Rahmen: Carbon
- Material Gabel: Carbon
- Gruppe: Shimano 105 (gegen Aufpreis auch komplette Ultegra)
- Gewicht mit Shimano 105 ohne Pedale 7,4 kg. Mit SPD-SL Klickpedalen gewogen 7,6 kg
- Gewicht mit Ultegra ohne Pedale 7,2 kg
- Roadbar: Ritchey Streem
- Bremsen: Felgenbremse
- Sattelstütze: Ritchey; Carbon
- Sattel: Selle Italia SLS
- Reifen: Conti GP4000-SII
Einsatzzweck
Der Einsatzzweck ist ein Sportgerät - für die lange Strecke gemacht. Der Rahmen hat einen wahnsinnig guten Flex und eine tolle Mischung aus Direktheit und Komfort. Die Sitzposition passt für mich optimal. Der Rahmen ist nicht so extrem steif und deswegen nicht für den härtesten Sprint gedacht. Ich fahre damit längere Schönwetter Ausfahrten und nehme damit auch an Jedermann Veranstaltungen wie z.B. der Cycle Tour teil. Im Gegensatz zu meinem anderen Carbon Rennrad ist das Rose PRO CGF etwas filigraner und bequemer.
Ich liebe dieses Rad! Es macht einfach Spaß damit zu fahren.
Verarbeitungsqualität
An der Verarbeitungsqualität habe ich so gut wie nichts auszusetzen. Ich habe nur ein kleines Problem festgestellt. Der Ritchey Carbon Roadbar klickte ein wenig, was bei ganz leiser Umgebung zu hören war. Das passierte nur, wenn man im Wiegetritt gefahren ist. Das Problem scheint ein häufig diskutiertes Thema zu sein. Bei mir haben die Carbon Montagepaste und das erneute über-Kreuz Verschrauben geholfen. Ich bin davor aber schon so einige Kilometer gefahren und hatte keine Probleme.
Ausstattung
Das Rose Rennrad bietet ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Um auf dieses Gewicht zu kommen bedarf es dem Einsatz vieler leichter Komponenten aus Carbon, einer leichten Baugruppe und leichten Laufrädern.
Die verbaute Gruppe kommt von Shimano und ist als 105 eine Mittelklasse Gruppe. Sie entspricht in etwa der Ultegra Gruppe von vor zwei Jahren. Also ideal etwas für Sparfüchse. Wer es sich leisten kann/möchte, der bekommt das Rose CGF Rennrad mit der Ultegra Gruppe mit einem Gewicht von nur 7,2 kg.
Rose verbaut eine unten am Rahmen verlegte Hinterradbremse.
Laufräder
Die Laufräder gehören zur Eigenmarke von Rose und gehören mit 1650 g zu den leichten Laufrädern. Im Laufe der letzten 10.000 Kilometer habe ich keine Probleme mit den Laufrädern gehabt und würde sie wieder kaufen. Die Nabe ist industriegelagert wodurch im Falle eines Lagerschadens einfach das komplette Lager ersetzt wird. Ich habe bei meinen Fulcrum ein defektes Lager gehabt und in einem früheren Artikel gezeigt wie man das Laufrad Lager wechselt.
Update 2021: Die RS-1550 werden scheinbar nicht mehr angeboten. Einige preiswerte Alternativen sind im Artikel Rennrad Laufräder zusammengestellt.
Reifen
Rose schafft es tatsächlich so zu kalkulieren, dass die hochwertigen Continental GP4000 SII Reifen an dem Rad ausgeliefert werden. Die Reifen zeichnen sich durch sehr guten Grip und eine lange Lebensdauer aus.
Sattel
Ein ganz sensibles Thema für mich ist der Sattel. Meine zwei Buchstaben sind da einfach ziemlich empflindlich. Mit dem Selle Italia SLS hat Rosebikes für mich einfach mal komplett ins Schwarze getroffen. Ich fahre damit 100 bis 150 km ohne Beschwerden. Da habe ich schon auf ganz anderen Sitzfolterinstrumenten gesessen.
Modelljahr Update 2019
Rose liefert das Rad jetzt mit Mavic Aksium Laufrädern unter dem Namen “Team GF Four” aus. Es ist wegen der Laufräder ein klein wenig schwerer als das getestete 2018 Modell, aber es bleibt ein sehr gutes Carbon Rennrad mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Modelljahr Update 2020
Rose hat das Rad neu konstruiert und besetzt die Einstiegsklasse in die Welt der Carbon Rennräder mit dem “Reveal Four” neu.
Mit einem neu konstruierten Rahmen und den hauseigenen R-THIRTY Laufräder bringt es das Reveal Four laut Herstellerangaben auf 7,5 kg (ohne Pedale).
Modelljahr 2023
Rose stellt das Reveal Plus vor.
Tags: Rennrad Marken: ROSE